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Interview: René Mioch

Orlando Bloom: «Im Leben ist alles möglich»

Orlando Bloom hat seinen neuesten Film GRAN TURISMO im Rahmen der alljährlichen Filmfestspiele in Cannes vorgestellt. Wir waren vor Ort und haben den DER HERR DER RINGE-Star für euch interviewt.

Orlando, wie fühlt es sich an, wieder in Cannes zu sein? Es ist grossartig. Seit DER HERR DER RINGE war ich immer wieder mal hier, aber es ist jedes Mal eine Freude, Cannes zu besuchen. Wobei es eine Weile her ist, dass ich für einen Film da war. Es ist toll. GRAN TURISMO ist natürlich eine gigantische Marke, es ist ein Rennsport-Videospiel. Doch innerhalb dieses immensen Titels schimmert eine wunderbare sowie wahre Geschichte durch. Für mich war das der grösste Reiz und die Zuschauer werden das hoffentlich genauso sehen.

Viele Menschen spielen die Games und die Formel 1 war auch nie beliebter als jetzt. Für dich muss dieses Wochenende in Cannes auch voller Tempo sein, oder? Es wird in der Tat ein schnelles Wochenende – rein und raus. Ich spiele Danny, der ein Träumer und Marketinggenie ist. Seine Rolle basiert auf einem Mann, der tatsächlich lebt: Darren Cox. Er war es, der die GT Academy gründete. Es ging ihm darum, Gamer aus ihren Wohnzimmern zu holen und sie in echte Rennwagen zu setzen, um zu sehen, was passiert. Die Idee war verrückt. Die Frage, die in den Raum geworfen, war stets: ‘Wer kommt nur auf so was?’ Es dauerte Jahre, um die Idee in eine Realität zu verwandeln. Aber er hat es geschafft. Jann, ein Junge aus Wales, gewann schliesslich die allererste GT Academy. Und nach einem kurzen Training von etwa sechs Monaten schaffte er es sogar auf das Podest in einem Le Mans-Rennen. Und das, obwohl er niemals zuvor in einem Rennwagen sass. Das war so ein Moment, wo man sich sagt: ‘Hui, im Leben scheint ja wirklich alles möglich zu sein.’ Man muss nur oft genug träumen. (lacht)

Und der Film ist gross. Ja. Es ist einer, den man auf der grossen Kinoleinwand sehen sollte. Regisseur Neill Blomkamp ist so gut in dem, was er tut. Seine Vision gilt normalerweise dem Sci/Fi-Film, doch seine Vorstellungskraft steckte er nun in einen Rennfahrer-Streifen. Die Kameras sind so nah am Geschehen wie nur möglich. Beim Ansehen fühlt es sich so an, als wäre man selbst mitten im Film. Und wenn man ins Kino geht, ist dieses Gefühl am grössten.

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