Poor Things

Jetzt im Heimkino

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Drama

Von: Carmine Carpenito

Festival-Hit aus Venedig kommt nach Zürich

Wenn ein Film bei seiner Weltpremiere mit einem acht Minuten langen Applaus geehrt wird, dann muss etwas dran sein – POOR THINGS wurde am Venice Film Festival vorgestellt und verliess die Filmfestspiele mit der Hoffnung auf Oscars.

Am 1. September 2023 war es soweit – der gefeierte Regisseur Yorgos Lanthimos, Schöpfer von modernen Independent-Hits wie THE FAVOURITE oder THE KILLING OF A SACRED DEER, hat im Rahmen vom alljährlichen Venice Film Festival seine jüngste Kreation vorgestellt: POOR THINGS.

Der Gewinner des Goldenen Löwen

Ein nicht enden wollender Applaus war aber nicht das einzige, womit das Projekt wertgeschätzt wurde, denn das Drama wurde vor Ort als bester Film mit einem Goldenen Löwen ausgezeichnet – somit ist die Hoffnung auf einen Oscargewinn im nächsten Jahr immens angestiegen.

Inspiriert von FRANKENSTEIN

Doch wovon handelt der Film überhaupt? Von Bella Baxter, die von Emma Stone gespielt und vom brillanten Wissenschaftler Dr. Godwin Baxter von den Toten zurück ins Leben geholt wird… Laut Lanthimos dienten hier gleich drei Filme als Vorbild: THE SHIP SAILS ON von 1983, BELLE DE JOUR von 1967 sowie YOUNG FRANKENSTEIN von 1974.

Das Drehen von erotische Szenen

Der Film wird als sehr erotisch und freizügig beschrieben, weswegen Stone körperlich einiges abverlangt wurde. Dies sei jedoch notwendig gewesen, wie der Regisseur von POOR THINGS an der Pressekonferenz in Venedig verriet: «Es war mir ein grosses Anliegen, keinen Streifen zu machen, der prüde ist, denn andernfalls würde man die Hauptfigur betrügen. Emma durfte im Hinblick auf ihren Körper und Nacktheit kein Schamgefühl haben, was sie sofort verstand. Wenn ich also etwas sagte, was mit Sex zu tun hatte, meinte sie oft nur: ‘Aber klar, es ist Bella – wir werden tun, was notwendig ist.’»

Fazit

Und das tat sie – Stone “lebt” ihre Figur und liefert eine absolute Meisterleistung ab, von der sich Schweizerinnen und Schweizer am diesjährigen Zurich Film Festival selbst überzeugen können.

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