Mit STILLER landete Schriftsteller Max Frisch im Jahr 1954 seinen ersten grossen Welterfolg – ein Meilenstein der deutschsprachigen Literatur, der auch der Suhrkamp Verlag die erste Millionenauflage bescherte. Bis heute wurde der Roman über 1,3 Millionen Mal verkauft und gilt neben HOMO FABER und MEIN NAME SEI GANTENBEIN als eines der wichtigsten Werke von Max Frisch.
Der vielschichtige Roman STILLER beschäftigt sich auf universelle Weise mit dem Thema der Identitätsfindung. Dabei reflektiert er Fragen nach Selbstbild, Rollenbildern und gesellschaftlichen Erwartungen – Themen, die heute aktueller denn je sind. Die gesellschaftliche Relevanz und die tiefgründige Auseinandersetzung mit Männlichkeit, Egozentrik und Selbsttäuschung machen STILLER zu einem zeitlosen Klassiker.Vielschichtige Tiefe
Stefan Haupt, dem renommierten Schwei zer Filmemacher, gebührt die Ehre, STILLER auf die Kinoleinwand zu bringen. Der Plot dreht sich um James Larkin White mit amerikanischem Pass, der bei seiner Einreise in die Schweiz heftig gegen seine Festnahme protestiert. Er wird für den verschollenen Schweizer Bildhauer Anatol Stiller gehalten, der vor sieben Jahren spurlos verschwand. Die Geschichte entfaltet sich um Zweifel an Whites Identität und die Frage, wer er wirklich ist. Albrecht Abraham Schuch schlüpft in die Rolle des Anatol Stiller und verleiht der Figur mit seinem unverwechselbaren Talent eine vielschichtige Tiefe.
Ein Film über das Selbstbild, die Wahrheit und das gesellschaftliche Rollenbild
STILLER wird nicht nur wegen seiner literarischen Bedeutung, sondern auch durch seine gesellschaftliche Relevanz ein wichtiges Filmerlebnis werden. Es ist ein Film, der Fragen nach Selbstbild, Wahrheit und gesellschaftlichem Rollenbild in einer aufregenden, modernen Inszenierung aufwirft – ein Muss für alle Fans anspruchsvoller Kino-Kunst und Literaturverfilmungen.