Mercy

Release: 30.04.2026

warm
Thriller

Von: Bernard Achour

DIE UNGLAUBLICHE REISE VON CHRIS PRATT

In seinem neuen Thriller MERCY könnte eine von Künstlicher Intelligenz geschaffene Justiz Chris Pratt zum Verhängnis werden - in der Realität gehört der Schauspieler längst zur A-Liga.

1979 in Minnesota geboren, hätte Chris Pratt leicht ein weiterer Träumer bleiben können. Er schlief in einem Van an einem Strand auf Hawaii, putzte Tische, lebte von Alkohol, Fischerei und Gelegenheitsjobs – bis Schauspielerin Rae Dawn Chong ihn fragte: «Bist du Schauspieler?» Ohne zu zögern antwortete er: «Ja.» Wenige Wochen später stand er für CURSED PART 3 vor der Kamera und entdeckte seine Berufung. «Endlich hatte ich eine Leidenschaft, ein Ziel.» Damit begann eine erstaunliche Hollywood-Geschichte.

Rolle in GUARDIANS OF THE GALAXY zunächst abgelehnt

Mit der Serie PARKS AND RECREATION fand Pratt sein Talent für Humor und Timing. Danach folgten Filme wie WANTED und ZERO DARK THIRTY. 2014 lieh er Emmet in THE LEGO MOVIE seine Stimme und wurde als Peter Quill in GUARDIANS OF THE GALAXY weltbekannt – eine Rolle, die er zunächst ablehnte: «Ich hielt mich für zu dick.» Doch Regisseur James Gunn überzeugte ihn. So wurde Pratt zum charmanten Helden zwischen Han Solo und jugendlichem Idealismus. Nach Fortsetzungen, AVENGERS- und THOR-Auftritten war er endgültig ein Weltstar. «Ich bin immer noch der Typ, der halbe Tickets für Stripshows verkauft hat», sagt er lachend.

Harte Arbeit und Dankbarkeit

Der Erfolg von JURASSIC WORLD festigte seinen Status als Publikumsliebling. «Ich mag Charaktere, die für etwas kämpfen, das grösser ist als sie selbst.» Nebenbei spricht er Figuren in DER SUPER MARIO BROS. FILM und GARFIELD – EINE EXTRA PORTION ABENTEUER. Sein Erfolgsrezept: harte Arbeit und Dankbarkeit. «Ich vertraue nicht nur auf Talent, sondern auf Ausdauer.» Privat bleibt er bodenständig: Ehemann, Vater, Gläubiger, Sportler – ein Optimist in einer oft zynischen Branche.

Konfrontation mit einer KI-Justiz in neuem Film

Mit MERCY schlägt Pratt nun ein neues Kapitel auf. Der Thriller zeigt ihn als Detective, der 2029 vor eine allwissende KI-Justiz gestellt wird, beschuldigt, seine Frau ermordet zu haben. «Ich habe darum gebeten, wirklich gefesselt zu werden. Die Klaustrophobie half mir, die Wahrheit des Charakters zu finden.» MERCY stellt Fragen nach Verantwortung und algorithmischer Macht – und zeigt Chris Pratt auf dem Höhepunkt seiner Reife als Schauspieler.

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