SORRY, BABY ist das beeindruckende Regiedebüt von Filmemacherin Eva Victor, das beim ikonischen Sundance Film Festival für Furore sorgte – und nun auch hierzulande durchstartet.
Der Film erzählt die Geschichte von Agnes, einer ehemaligen Vorzeigestudentin und heutigen Juniorprofessorin in Massachusetts, die ein zurückgezogenes Leben im ländlichen New England führt. Nach Jahren innerer Kämpfe mit den traumatischen Folgen eines Übergriffs durch ihren früheren Mentor begibt sich Agnes auf eine Reise zu sich selbst – eine Reise, die von Freundschaft, Heilung und der Suche nach neuer Stärke geprägt ist. In fünf Kapiteln begleitet der Film seine Hauptfigur durch drei entscheidende Jahre ihres Lebens. Regisseurin Eva Victor spielt Agnes selbst – zurückhaltend, nuanciert, humorvoll und tiefgründig zugleich.Ehrlich, schmerzhaft und voller Leben
SORRY, BABY nähert sich dem Thema Trauma mit einer Mischung aus schonungsloser Direktheit und feiner Empathie. Kritiker bezeichnen den Film als «ehrlicher, als es möglich scheint» und loben seine Fähigkeit, Schmerz, Freundschaft und Selbstakzeptanz in erfrischender Klarheit zu erzählen. Der Film balanciert meisterhaft zwischen Leichtigkeit und Schwere: mal witzig, mal bitter, immer zutiefst menschlich. Mit diesem Debüt bestätigt Eva Victor ihre eigene künstlerische Stimme im zeitgenössischen Independent-Kino – und setzt ein starkes Zeichen für eine neue Generation von Filmschaffenden.
Ein leiser Triumph
SORRY, BABY überzeugt durch eine zurückhaltende Inszenierung, emotionale Tiefe und eine herausragende Hauptdarstellerin. Die Geschichte über Heilung, Selbstfindung und das Aufbrechen alter Wunden berührt mit eindringlicher Ehrlichkeit – und ist ein stiller Triumph in der aktuellen Filmlandschaft. Ein bewegender Beitrag zum modernen Kino, der nachhallt und Mut macht.