Paris Murder Mystery

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Drama

Interview: kinowetter

JODIE FOSTER: «OHNE FREUD HÄTTE ES KEINEN HITCHCOCK GEGEBEN»

Im Drama und Cannes-Hit VIE PRIVÉE spielt Hollywood-Legende Jodie Foster eine Psychiaterin, die vom Suizid einer Patientin überrumpelt wird. Im Interview verrät die 63-Jährige, wieso sie zum ersten Mal seit über 20 Jahren wieder in Frankreich gedreht hat.

Jodie Foster, Regisseurin Rebecca Zlotowski bewunderte Sie schon vor dieser Zusammenarbeit. Kannten Sie ihre Werke bereits? Nein, ich wusste absolut nichts über sie. Aber ganz egal, ob der Regisseur bekannt ist oder nicht, das Erste, was ich mir anschaue, ist das Drehbuch. Das ist das Wichtigste. Und hier habe ich auf Anhieb gesehen, dass es sehr stark war.

Sie sprechen perfekt Französisch, haben aber seit UN LONG DIMANCHE DE FIANÇAILLES im Jahr 2004 nicht mehr in Frankreich gedreht – wieso jetzt wieder? Ich wollte schon seit langem wieder einen französischen Film drehen, der keine Imitation amerikanischer Filme ist, sondern etwas Bescheideneres hat und sich mit geistigen Dingen beschäftigt.

Je weiter der Film voranschreitet, desto mehr geraten die Gewissheiten Ihrer Figur ins Wanken. Ich finde das sehr authentisch. Denn es passt perfekt zum Verlauf der Freudschen Analyse. Es gibt nichts Schöneres als eine Freudsche Interpretation. Das ist sehr filmisch. Und ohne Freud hätte es auch keinen Hitchcock gegeben.

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