Der verlorene Mann

Kinostart: 14.05.2026

Drama

Von: Carmine Carpenito

LIEBE KENNT KEIN VERGESSEN

Eine berührende Geschichte über Liebe und Freundschaft, Erinnern und Vergessen, über Abschied und den Mut, neu zu beginnen: DER VERLORENE MANN erzählt von einer Ehe, die plötzlich aus ihrer festgefahrenen Routine gelockt und mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert wird.

Im Mittelpunkt des Films steht eine Demenzerkrankung, und doch geht es weniger um das medizinische Leid als vielmehr um Liebe und Identität, darum, wie Beziehungen selbst im fortgeschrittenen Alter wachsen – und wie man dem Alter und der eigenen Vergänglichkeit noch so viel Leben wie möglich abtrotzen kann.

Unerwarteter Besuch

Die Künstlerin Hanne und der pensionierte Pfarrer Bernd führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen:

Wiedersehen nach 20 Jahren

«DER VERLORENE MANN ist in erster Linie ein Liebesfilm», versichert Regisseur Welf Reinhart. «Natürlich geht es auch um das Thema Demenz. Aber was mich von Anfang an am meisten interessiert hat, ist das Beziehungsdreieck, das mit der Geschichte eines Rückkehrers verbunden ist: Ein Mann kehrt nach zwanzig Jahren zu seiner Ex-Frau zurück, weil er alles vergessen hat, was zwischen ihnen war.»
Mit grosser Sensibilität und einem feinen Gespür für die Zwischentöne zeigt Reinhart die tragischen genau wie die komischen Momente, die gerade das Alter mit sich bringt und die unser Leben zu dem machen, was es ist.

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