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Drama

Interview: Mathilde Bernard

Amanda Seyfried: «Diese Erfahrung hat mich für immer verändert»

Sie spielte in Filmen wie MAMMA MIA! oder GIRLS CLUB, jetzt brilliert Amanda Seyfried im Drama MANK. Wir sprachen mit der 35-Jährigen über die Rolle, die ihr eine Oscarnomination einbringen könnte und ihre enge Beziehung zu der Schweiz.

Amanda Seyfried, wie geht es Ihnen zurzeit mit all diesen Video-Calls von zu Hause aus? Gut. Im Moment trage ich keine Socken, dafür Sweat Pants. Obenrum habe ich mich hergerichtet und nun bin ich bereit Party zu machen. Es ist interessant zu Hause zu bleiben. Es ist ein Segen und Fluch zugleich, oder nicht? Zuhause zu sein ist ablenkend und gleichzeitig ist es aber auch schön mal keine Gemeinschaft zu haben.

Genau, man muss seine Familie nicht ständig verlassen und den Hund überall mit hinnehmen. Es ist einfach praktisch zu Hause zu bleiben. Es ist in der Tat toll zu Hause zu bleiben. Es ist ebenfalls cool zu Hause zu bleiben, um sich und andere zu schützen.

Der Film ist sehr glamouröse, sowie Sie. Haben Sie sich schon mal gewünscht in dieser Zeit, vor 30 oder 40 Jahren, geboren zu sein, um zu wissen, wie es ist? Ich liebe Technologie. Das Beste, das je erfunden wurde, ist FaceTime. Ich meine oh Gott, meine Grossmutter kennt meine Kinder so gut, aufgrund von FaceTime (lacht). Sie hat meine Tochter seit Jahren nicht mehr Live gesehen. Aber ich schweife vom Thema ab. Ich bin sehr glücklich, wo ich bin. Klar, fragt man sich, wie es gewesen wäre, wenn man seine Hauptjahre in den 30er gehabt hätte. Oder wie es in den 70er gewesen wäre. Ich frage immer alle wie es war und dass es unglaublich gewesen sein müsste. Ich stelle mir immer vor, dass es so zwanglos, vibrierend und mit vielen politischen und kulturellen Änderungen war. Ja, manchmal bin ich neidisch auf meine Mutter. Unabhängig davon, in den 30er möchte ich nicht leben. Vielleicht einmal besuchen. Ähnlich wie bei New York City, ein toller Ort, um einen Besuch abzustatten.

David Fincher ist ein grandioser Regisseur. Was nahmen Sie persönlich mit oder was haben Sie aus der Zusammenarbeit mit ihm gelernt? Das ich die Ausdauer und die Fähigkeit habe, den ganzen Weg zu gehen. Ich habe ebenfalls gelernt mir selbst Zeit und Raum zu geben, um meinen Charakter zu pflegen. So dass, wenn ich am Set bin, mein absolut Bestes geben kann. Ich habe das Gefühl, dass ich zu wenig Vorbereitungen vor den Filmen mache. Zudem fühle ich mich manchmal ein wenig faul. David hat mir wirklich aufgezeigt, dass ich zu mehr fähig bin und forderte mich heraus geduldiger zu sein. Ich bin für immer verändert durch die Erfahrung mit ihm.

Zum Schluss für die Schweizer Fans. Können Sie sich noch an die Schweiz erinnern und was haben Sie für Orte besucht? Die Schweiz? Ich war bisher nur in Genf.

Das ist jedoch ein schöner Ort. Ja, das ist so. Eine Familie, der ich sehr nahestehe, lebt in Zürich. Ich war in einer langen Beziehung und Freundschaft mit ihrem Sohn. Sie sind die unglaublich liebevollsten Menschen auf der Welt. Sie liegen mir sehr am Herzen. Jedoch war ich tatsächlich noch nie in der Schweiz, bis vor etwa drei Jahren dann in Genf. Es war unglaublich, der französische Teil. In den Alpen könnte ich ewig leben. Meine beste Freundin aus Jugendzeiten lebt jetzt dort. Ich kann sie besuchen. Man fühlt sich einfach sicher dort.

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