Lesley Manville spielt in der ersten Kinoverfilmung von Paul Gallicos Romanklassiker aus 1958 eine entschlossene Witwe.
«Wenn ich es anziehe, ist alles egal.» Etwas Schöneres als das Dior-Kleid ihrer Arbeitgeberin, hat Haushaltskraft Ada Harris in ihrem ganzen Leben noch nie gesehen. Für solch ein Haute-Couture-Designerstück von Christian Dior reist die Witwe gar von London nach Paris, auch wenn sie mit Mode ansonsten herzlich wenig am Hut hat.Zuallererst muss allerdings das viele Geld her, denn das Kleid kostet sage und schreibe 500 Pfund. Auf heute umgerechnet entspricht dies ungefähr 13 Tausend GBP. Die Kriegswitwe schuftet fortan nicht nur härter als je zuvor, sondern setzt nebenbei noch auf verbotene Glücksspiele. Letzten Endes ist es trotzdem die Rente von ihrem verstorbenen Mann, der ihre Träume wahr werden lässt: «Eddie hätte mich so gerne in einem Kleid von Dior gesehen.»
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Endlich in der Stadt der Liebe angekommen, so muss Mrs. Harris erst ins berühmte Modehaus gelangen. Ohne Umwege geschieht dies natürlich nicht, was nicht daran liegt, dass die Komödie hauptsächlich in Budapest gedreht wurde. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und Ada ist sich sicher: Sie möchte das Kleid um jeden Preis besitzen.
Filmprognose
Ausserdem zeigt die Träumerin für Prinzessin Margaret Begeisterung auf – eine Rolle, in welche Hauptdarstellerin Lesley Manville in der Erfolgsserie «The Crown» selbst schlüpfte. Ob sie in MRS HARRIS UND EIN KLEID VON DIOR ins Designerkleid schlüpfen wird, erfährt das Publikum ab 10. November. Dann bringt die Komödie hierzulande Glamour, Humor und grosse Gefühle auf die Kinoleinwand.